Am Abend ist es in Berlin-Kreuzberg zu einem schweren Zwischenfall mit Schusswaffen gekommen. Laut Angaben der Polizei wurden am Mehringplatz mehrere Schüsse aus einem oder mehreren Fahrzeugen abgegeben. Zwei Menschen wurden dabei verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Zwei Tatverdächtige konnten noch vor Ort festgenommen werden.
Der Tatort liegt unweit der belebten Kreuzberger Straßen, jedoch abseits der traditionellen 1.-Mai-Demonstrationen. Die Polizei betonte gegenüber dem ZDF, dass derzeit kein Zusammenhang zwischen dem Vorfall und den Mai-Protesten erkennbar sei.
Großeinsatz der Polizei – Ermittlungen laufen
Der Bereich rund um den Mehringplatz wurde weiträumig abgesperrt, ein Großaufgebot der Polizei sicherte den Tatort. Über das genaue Tatmotiv und die Hintergründe ist bislang noch nichts bekannt. Ob es sich um eine gezielte Auseinandersetzung, eine persönliche Fehde oder ein anderes Gewaltverbrechen handelt, ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Anwohner verunsichert – Berlin erneut Schauplatz bewaffneter Gewalt
Der Vorfall sorgt in der Nachbarschaft für Verunsicherung. Immer wieder kommt es in Berlin zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Schusswaffen, die oft im Zusammenhang mit Clan-Kriminalität, Drogenmilieu oder persönlichen Konflikten stehen.
Die Polizei bittet mögliche Zeug:innen, sich zu melden. Weitere Informationen sollen im Laufe des Tages veröffentlicht werden.