Er ist klein, rundlich, trägt Hut – und hat Kultstatus: Das Ost-Ampelmännchen feiert heute seinen 56. Geburtstag und ist beliebter denn je. Am 13. Oktober 1961 reichte der Berliner Verkehrspsychologe Karl Peglau seinen Entwurf für ein neues Fußgängersignal ein – geboren war das sympathischste Ampelmännchen der Welt.
Mit seinem charmanten Bauchansatz, der markanten Knollennase und der entspannten Haltung beim Gehen oder dem energischen Stopp-Arm hat sich der Ost-Ampelmann tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Und längst ist er nicht nur Verkehrszeichen, sondern Sympathieträger, Souvenir und Designikone in einem.
Ein Symbol mit Strahlkraft – weit über Berlin hinaus
Was in der DDR als funktionale Verkehrserziehung begann, ist heute ein liebevoll gepflegtes Stück Alltagskultur – und längst über die Berliner Stadtgrenzen hinausgewachsen. Immer mehr Städte lassen sich vom Ampelmännchen inspirieren und gestalten ihre Fußgängerampeln mit regionalen Symbolfiguren: In Mainz etwa mit den Mainzelmännchen, in Augsburg mit dem Kasperl, im sächsischen Plauen mit „Vater und Sohn“. Auch in Schwerin, Stuttgart und Neuburg an der Donau gibt es kreative Vorschläge, Ampeln in charmante Botschafter der Heimat zu verwandeln.
AMPELMANN feiert mit den Berlinerinnen und Berlinern
Zum Ehrentag lädt das AMPELMANN-Team alle Berlinerinnen und Berliner ein, mitzufeiern. Ob im Ampelmann-Shop, auf Souvenirs, T-Shirts oder im städtischen Straßenbild – das Männchen mit Hut ist längst Kulturgut. „Er bringt Ordnung in den Verkehr – und ein Lächeln ins Gesicht“, wie Fans gerne sagen.
Ein Stück Ost-Geschichte, das längst gesamtdeutsch leuchtet – rot und grün.