Nach dem sonnigen Maifeiertag mit fast sommerlichen Temperaturen kündigt sich für Deutschland ein markanter Wetterumschwung an. Während Hoch „Quendolin“ am Donnerstag vielerorts für Sonne satt sorgte, zieht nun Tief „Henry“ heran – mit im Gepäck: kalte und feuchte Luftmassen aus dem Norden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor einem deutlichen Temperatursturz und unbeständigem Wetter in den kommenden Tagen.
Gewitter im Norden, Regen im Süden
Bereits am Freitag soll die Kaltfront erste Auswirkungen zeigen: Vor allem im Norden Deutschlands werden Schauer, Gewitter und fallende Temperaturen erwartet. Am Samstag zieht das Tief weiter in den Süden und bringt auch dort Regen und spürbare Abkühlung.
Die sommerliche Wärme der letzten Tage ist damit vorerst vorbei. Zwar hatte die 30-Grad-Marke am Donnerstag noch knapp nicht geknackt, doch das freundliche Wetter sorgte bundesweit für volle Biergärten, Parks und Ausflugsziele – eine kurze Atempause im wechselhaften Frühjahr.
Rückkehr zu „Aprilwetter“ im Mai
Mit dem Einzug von Tief „Henry“ stellt sich das Wetter nun wieder auf einen kühleren und durchwachseneren Kurs ein. Der DWD rechnet in weiten Teilen Deutschlands mit einstelligen Tiefstwerten in der Nacht und Tageshöchsttemperaturen unter 15 Grad. Dazu können örtlich kräftige Regengüsse auftreten.
Ob sich das frühsommerliche Wetter nach dem Wochenende zurückmeldet, ist derzeit noch unklar – Wetterexperten empfehlen, Jacke und Schirm wieder griffbereit zu halten.