Die Windpark SMP Betriebs GmbH bleibt in den roten Zahlen. Für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025 weist die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag von 1.478,24 Euro aus. Im Vorjahr hatte der Verlust noch 3.328,72 Euro betragen.
Damit hat sich das Jahresergebnis zwar nicht ins Positive gedreht, der Fehlbetrag wurde aber deutlich reduziert. Gegenüber 2024 sank der Jahresverlust um rund 1.850 Euro beziehungsweise knapp 56 Prozent.
Die Zahlen gehen aus dem Jahresabschluss der Gesellschaft hervor, der am 17. August 2026 veröffentlicht wurde. Aufgestellt und festgestellt wurde der Abschluss bereits am 22. Juni 2026.
Trotz des geringeren Jahresverlustes ist das Eigenkapital weiter zurückgegangen. Zum 31. Dezember 2025 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital von 7.693,04 Euro aus. Ende 2024 waren es noch 9.171,28 Euro.
Damit verringerte sich das Eigenkapital innerhalb eines Jahres um exakt den ausgewiesenen Jahresfehlbetrag von 1.478,24 Euro.
Die Eigenkapitalentwicklung zeigt zugleich, dass sich die Verluste der vergangenen Jahre inzwischen in der Bilanz niederschlagen. Für 2025 wird ein Verlustvortrag von 3.328,72 Euro ausgewiesen. Hinzu kommt der neue Jahresfehlbetrag von 1.478,24 Euro.
Zusammengenommen stehen damit Verluste von rund 4.807 Euro in der Bilanz.
Das gezeichnete Kapital der Windpark SMP Betriebs GmbH beträgt 25.000 Euro. Allerdings sind davon 12.500 Euro als nicht eingeforderte ausstehende Einlagen ausgewiesen. Das tatsächlich eingeforderte Kapital beläuft sich somit auf 12.500 Euro.
Nach Abzug des Verlustvortrags und des Jahresfehlbetrags verbleibt das ausgewiesene Eigenkapital von 7.693,04 Euro.
Trotz der Verluste ist das Eigenkapital weiterhin positiv. Bezogen auf die Bilanzsumme von 10.356,07 Euro ergibt sich sogar eine Eigenkapitalquote von rund 74 Prozent. Eine isolierte Betrachtung dieser Quote vermittelt allerdings nur einen begrenzten Eindruck von der wirtschaftlichen Situation, da die Bilanzsumme der Gesellschaft insgesamt sehr niedrig ist.
Die Windpark SMP Betriebs GmbH verfügt zum Jahresende 2025 über keinerlei ausgewiesenes Anlagevermögen. Die gesamte Aktivseite besteht aus Umlaufvermögen.
Dieses beläuft sich auf 10.356,07 Euro und liegt damit unter dem Vorjahreswert von 11.224,13 Euro. Die Bilanzsumme ist innerhalb eines Jahres folglich um 868,06 Euro beziehungsweise rund 7,7 Prozent zurückgegangen.
Den größten Vermögensposten bilden die Bankguthaben. Zum Jahresende verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von 9.070,87 Euro.
Ein Jahr zuvor waren es noch 10.331,63 Euro. Damit verringerte sich der Bestand an liquiden Mitteln um 1.260,76 Euro beziehungsweise gut zwölf Prozent.
Gleichzeitig nahmen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zu. Sie stiegen von 892,50 Euro im Jahr 2024 auf 1.285,20 Euro zum Jahresende 2025. Das entspricht einem Anstieg um 392,70 Euro oder rund 44 Prozent.
Nach Angaben im Anhang sind sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig.
Auf der Passivseite stehen neben dem Eigenkapital Rückstellungen von 2.000 Euro. Diese blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Nach Angaben der Gesellschaft wurden die Rückstellungen für noch dem Geschäftsjahr 2025 zuzurechnende Kosten gebildet.
Deutlicher verändert haben sich dagegen die Verbindlichkeiten. Sie erhöhten sich von lediglich 52,85 Euro Ende 2024 auf 663,03 Euro zum 31. Dezember 2025.
Das entspricht zwar rechnerisch einem starken prozentualen Anstieg, absolut betrachtet bleiben die Verbindlichkeiten jedoch auf einem niedrigen Niveau. Sämtliche Verbindlichkeiten haben nach Unternehmensangaben eine Restlaufzeit von höchstens einem Jahr.
Die kurzfristigen Verpflichtungen aus Rückstellungen und Verbindlichkeiten summieren sich damit auf 2.663,03 Euro. Dem stehen Bankguthaben von mehr als 9.000 Euro sowie kurzfristige Forderungen von 1.285,20 Euro gegenüber.
Rein bilanziell verfügt die Gesellschaft damit zum Stichtag über ausreichend kurzfristig verfügbare Vermögenswerte, um die ausgewiesenen kurzfristigen Verpflichtungen abzudecken.
Bemerkenswert ist allerdings, was im Jahresabschluss nicht zu finden ist. Trotz der Firmierung „Windpark SMP Betriebs GmbH“ weist die Bilanz weder Sachanlagen noch technische Anlagen oder Windenergieanlagen aus.
Auch Finanzanlagen sind nicht bilanziert.
Die Vermögensseite besteht ausschließlich aus Forderungen und Bankguthaben. Welche konkrete operative Aufgabe die Gesellschaft innerhalb einer möglicherweise größeren Projekt- oder Unternehmensstruktur übernimmt, lässt sich aus dem veröffentlichten Jahresabschluss allein nicht bestimmen.
Die Firmenbezeichnung sollte deshalb nicht zu dem Schluss verleiten, dass die Gesellschaft selbst Eigentümerin eines in ihrer Bilanz ausgewiesenen Windparks ist. Zumindest zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2025 finden sich entsprechende Sachanlagen in der vorliegenden Bilanz nicht.
Auch über die genaue Ursache des Jahresverlustes gibt der veröffentlichte Abschluss nur begrenzt Auskunft.
Die Gesellschaft hat ihre Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Als kleine Kapitalgesellschaft nimmt sie jedoch teilweise gesetzliche Erleichterungen bei der Rechnungslegung und Veröffentlichung in Anspruch.
Aus den vorliegenden Zahlen lässt sich deshalb nicht detailliert nachvollziehen, welche Umsätze oder sonstigen Erträge erzielt wurden und welche einzelnen Kostenpositionen letztlich zu dem Jahresfehlbetrag von 1.478,24 Euro geführt haben.
Fest steht lediglich, dass der Verlust deutlich geringer ausgefallen ist als im Vorjahr.
2024 hatte die Gesellschaft 3.328,72 Euro verloren. 2025 waren es noch 1.478,24 Euro. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnte sich das Ergebnis weiter stabilisieren. Aus zwei Geschäftsjahren allein lässt sich daraus allerdings keine belastbare Prognose ableiten.
Auch personell handelt es sich um eine sehr schlank aufgestellte Gesellschaft. Nach Angaben im Anhang beschäftigte die Windpark SMP Betriebs GmbH während des gesamten Geschäftsjahres 2025 keine Arbeitnehmer.
Geführt wurde das Unternehmen von den Geschäftsführern Jan Teut aus Lindow/Mark und Marcus Scherer aus Berlin.
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Handelsregisternummer HRB 264828 B eingetragen. Sie wird nach den Größenkriterien des Handelsgesetzbuches als kleine Kapitalgesellschaft eingestuft.
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes erstellt. Die bereits im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden nach Unternehmensangaben beibehalten.
Unter dem Strich zeigt der Abschluss für 2025 zwei gegenläufige Entwicklungen.
Positiv ist zunächst, dass die Windpark SMP Betriebs GmbH ihren Jahresverlust deutlich reduzieren konnte. Statt rund 3.329 Euro wie 2024 beträgt der Fehlbetrag nur noch knapp 1.478 Euro. Auch die Verbindlichkeiten sind absolut betrachtet weiterhin gering, und den kurzfristigen Verpflichtungen stehen ausreichend liquide Mittel gegenüber.
Auf der anderen Seite schreibt das Unternehmen das zweite aus den vorliegenden Zahlen ersichtliche Jahr in Folge rote Zahlen. Dadurch ist das Eigenkapital von 9.171 Euro auf 7.693 Euro gesunken. Gleichzeitig gingen die Bankguthaben um rund zwölf Prozent zurück.
Besonders auffällig bleibt die Größenordnung des Unternehmens: Mit einer Bilanzsumme von lediglich 10.356 Euro, keinen Mitarbeitern und ohne ausgewiesenes Anlagevermögen präsentiert sich die Windpark SMP Betriebs GmbH bilanziell als sehr kleine Gesellschaft.
Für eine umfassende Bewertung ihrer wirtschaftlichen Lage wären deshalb weitere Informationen erforderlich – insbesondere zur konkreten Geschäftstätigkeit, zu möglichen Beziehungen zu anderen Projektgesellschaften sowie zu den Erträgen und Aufwendungen des Unternehmens.
Der Jahresabschluss 2025 zeigt immerhin eine Verbesserung beim Ergebnis. Ob daraus eine nachhaltige Trendwende wird oder die Gesellschaft auch künftig Verluste ausweisen wird, werden erst die kommenden Geschäftsjahre zeigen.