Erneut warnen Verbraucherschützer vor betrügerischen Inkassoschreiben, die im Namen eines vermeintlichen Inkassounternehmens versendet werden. Die Täter geben sich als Neu Inkasso GmbH aus und nutzen dabei den Namen angeblicher Rechtsanwälte, um ihre Forderungen glaubwürdiger erscheinen zu lassen.
In den Schreiben werden unter anderem die Namen Dr. Dieter Grossmann, Jürgen Huck und Helene Sinner sowie eine angebliche Geschäftsanschrift in der Richard-Wagner-Straße 91, 66111 Saarbrücken genannt. Zudem wird auf die Internetseite www.neuinkasso.org verwiesen.
Die Empfänger werden meist aufgefordert, innerhalb kurzer Frist eine angeblich offene Forderung zu begleichen. Häufig drohen die Schreiben mit weiteren Mahnkosten, gerichtlichen Schritten oder negativen Folgen für die Bonität, um den Zahlungsdruck zu erhöhen.
Verbraucher sollten derartige Forderungen keinesfalls ungeprüft bezahlen. Empfehlenswert ist, die Echtheit des Schreibens sorgfältig zu überprüfen und sich bei Unsicherheiten an die Verbraucherzentrale oder die Polizei zu wenden. Wer bereits Geld überwiesen oder persönliche Daten weitergegeben hat, sollte unverzüglich seine Bank informieren und Strafanzeige erstatten.
Grundsätzlich gilt: Seriöse Inkassounternehmen können ihre Forderungen nachvollziehbar belegen und weisen sich ordnungsgemäß aus. Unklare Zahlungsaufforderungen, Zeitdruck und Drohungen sind typische Warnsignale für einen Betrugsversuch.