Die Verbraucherzentrale warnt vor einer aktuell kursierenden Phishing-E-Mail, die sich gezielt an Kundinnen und Kunden der Commerzbank richtet. Unter dem Betreff „COMMERZBANK Neues zu Ihrem Online-Zugang“ wird behauptet, das Überweisungslimit müsse überprüft beziehungsweise die Kontofunktionen bestätigt werden.
In der Nachricht wird eine Frist bis zum 8. Juli 2026 gesetzt. Solche engen Fristen gehören zu den typischen Tricks von Cyberkriminellen: Sie sollen Druck erzeugen und Betroffene dazu verleiten, unüberlegt auf den enthaltenen Link zu klicken.
Zusätzlich versuchen die Betrüger, Vertrauen aufzubauen, indem die E-Mail mit dem Namen einer angeblichen Commerzbank-Mitarbeiterin unterzeichnet ist. Auch dies ist eine häufig verwendete Masche und kein Hinweis auf die Echtheit der Nachricht.
Woran Sie die Phishing-Mail erkennen
- unseriöse oder auffällige Absenderadresse,
- unpersönliche Anrede wie „Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde“,
- kurze Frist bis zum 8. Juli 2026,
- Androhung von Kontoeinschränkungen,
- Aufforderung, über einen Link persönliche Daten zu bestätigen.
So sollten Sie reagieren
Öffnen Sie den enthaltenen Link nicht und geben Sie keine persönlichen Daten oder Zugangsdaten preis. Verschieben Sie die E-Mail stattdessen direkt in den Spam-Ordner.
Wenn Sie tatsächlich ein Konto bei der Commerzbank besitzen, prüfen Sie Mitteilungen ausschließlich über die offizielle Commerzbank-App oder indem Sie die Internetseite der Bank selbst aufrufen – niemals über Links aus einer E-Mail.