Nach einer tödlichen Raserfahrt hat das Landgericht Kempten einen 21-jährigen Mann zu einer Freiheitsstrafe von nahezu sieben Jahren verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im vergangenen August mit massiv überhöhter Geschwindigkeit durch Kaufbeuren raste und einen folgenschweren Unfall verursachte.
170 km/h innerorts
Nach Überzeugung der Richter war der junge Mann mit rund 170 Stundenkilometern unterwegs, als er mit seinem Fahrzeug in ein anderes Auto krachte. Der 20-jährige Fahrer des anderen Wagens starb an den schweren Verletzungen. Zwei weitere Insassen wurden verletzt.
Ohne Führerschein, unter Drogen und Alkohol
Erschwerend kam hinzu, dass der Verurteilte keinen Führerschein besaß. Zudem stand er zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss von Alkohol und Kokain. Das Gericht wertete dies als besonders gravierend.
Mit dem Urteil reagierte die Kammer deutlich auf die Schwere der Tat und die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.