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Krisentag am 2. Februar 2026: Insolvenzen in nahezu allen Branchen – von Hightech bis Handwerk

kalhh (CC0), Pixabay

Am 2. Februar 2026 wurden erneut zahlreiche Insolvenzanträge veröffentlicht. Die Bandbreite der betroffenen Unternehmen verdeutlicht, dass kein Sektor der deutschen Wirtschaft von der aktuellen Krise verschont bleibt. Von traditionsreichen Handwerksbetrieben über spezialisierte Technologieanbieter bis hin zu Dienstleistern im Gesundheits- oder Bildungssektor – die Lage bleibt angespannt.

In Frankfurt am Main geriet die Abwasser tec GmbH (Aktenzeichen 810 IN 135/26 A-77-, HRB 116337) in wirtschaftliche Not. Auch die Stefan Contzen Malerbetrieb GmbH (810 IN 981/25 S-33-, HRB 35678) musste Insolvenz anmelden – ein weiterer Rückschlag für das regionale Handwerk.

In München traf es mehrere Unternehmen: Die Belvista Hotelbetriebs GmbH (1500 IN 360/26, HRB 133290) mit Sitz in Vaterstetten und die Kuen GmbH & Co. KG (1508 IN 3615/25, HRA 88658) mussten Insolvenzverfahren einleiten. Darüber hinaus wurde auch die P.A.B. Deutschland GmbH (IN 871/25, HRB 232600), mit Sitz in Langenbach, von der Krise erfasst.

Im Bereich Bildung und Digitalisierung wurde die bidi Bildung Digital GmbH (531 IN 167/26, Dresden, HRB 38038) insolvent gemeldet – ein Warnsignal, wie auch innovative Branchen zu kämpfen haben. Ähnlich betroffen: Die Talent Leadership Supply GmbH in Düsseldorf (500 IN 2/26, HRB 36867).

Ein Traditionsunternehmen aus dem Norden, die LTG AG in Mölln (1 IN 15/26, Lübeck, HRB 19539) sowie die LTG Bau Service GmbH (1 IN 16/26, HRB 21161), mussten Insolvenz anmelden. Der Bau- und Techniksektor verliert damit einen weiteren bedeutenden Akteur.

In Wuppertal betraf es gleich zwei Unternehmen: Die ATEX Wohnbau GmbH (505 IN 289/25, HRB 30894) sowie die GM Security GmbH & Co. KG (507 IN 140/25, HRA 25661) sind nun Teil der wachsenden Zahl insolventer Gesellschaften in NRW.

In der Region Darmstadt wurde mit der Alshut Ladenbau GmbH (9 IN 86/26, HRB 51981) ein weiterer Spezialanbieter für Innenausbau zahlungsunfähig. Auch die KGL 24 GmbH (9 IN 97/26, HRB 89077), tätig im Projekt- und Liefergeschäft, musste aufgeben.

Augsburg vermeldete die Insolvenz der Arzberger GmbH Elektronikfertigung Kabelkonfektionierung (IN 85/26, HRB 11164) – ein Schlag für die regionale Industrie. In Nürnberg wurde die Klemens Spedition GmbH (IN 125/26, HRB 25877) gemeldet.

Ebenfalls betroffen war das Bau- und Technikunternehmen MULTI Großküchen GmbH in Rotenburg (Wümme) (11 IN 20/26, HRB 200215) und die Tenschert Metalltechnik GmbH in Mainhardt (20 IN 1429/25, Stuttgart, HRB 787435).

Im Bereich Mobilität wurde die Bluebird Mietwagen GmbH in Düsseldorf (505 IN 22/26, HRB 98843) insolvent – ebenso wie die Fahrschule Wurzel GmbH in Dortmund (255 IN 144/25, HRB 18589).

Mehrere Insolvenzen trafen Osnabrück: Die D.M.S GmbH Design Modell-Studien (38 IN 3/26, HRB 224501), die Schäfer GmbH & Co. KG (64 IN 2/26, HRA 206248) sowie die Schäfer Holding GmbH (64 IN 3/26, HRB 220521) mussten Insolvenz beantragen.

Im Gesundheits- und Pflegesektor fiel mit der G.C.S. Global Clinic Solutions GmbH (70d IN 25/26, Köln, HRB 70575) ein weiterer Akteur in eine finanzielle Schieflage.

Auch Berlin blieb nicht verschont. Die HaMa Berlin Realitäten GmbH & Co. Weserstraße 15 KG (3611 IN 11228/25, HRA 6451) und die RAH-Erdbau Blankenfelde GmbH (3605 IN 665/26, HRB 161807) wurden insolvent gemeldet.

Wetzlar wurde besonders hart getroffen: Gleich drei Gesellschaften – weCREATE GmbH (3 IN 19/26, HRB 8846), weGROUP GmbH (3 IN 18/26, HRB 7848) und weVENTURES GmbH (3 IN 20/26, HRB 8567) – mussten Insolvenz anmelden.

Schließlich traf es auch Traumzaun GmbH in Rangsdorf (650 IN 21/26, Amtsgericht Potsdam, HRB 28641) sowie die Wilhelmsdorfer Gärten GmbH & Co. KG in Glienicke (99 IN 23/26, Amtsgericht Bonn, HRA 3491).

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