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Vorläufige Insolvenzverwaltung über die Ruhrort Waterfront GmbH & Co. KG angeordnet

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Unter dem Aktenzeichen 605 IN 51/24 hat das Amtsgericht Duisburg am 22.12.2025 um 10:14 Uhr im Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der Ruhrort Waterfront GmbH & Co. KG eine Anordnung nach den §§ 21 und 22 der Insolvenzordnung getroffen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter der Nummer HRA 11742 eingetragen und hat ihren Sitz in der Fabrikstraße 23a in 47119 Duisburg. Gesetzlich vertreten wird sie durch ihre persönlich haftende Gesellschafterin, die Ruhrort Waterfront Verwaltungs GmbH, eingetragen unter HRB 27163 beim Amtsgericht Duisburg, ebenfalls mit Sitz in der Fabrikstraße 23a. Diese wiederum wird durch ihren Geschäftsführer, Herrn Konrad Jocks aus Kamp-Lintfort, vertreten.

Mit der gerichtlichen Entscheidung wurde zur Sicherung der Vermögensinteressen der Schuldnerin und zur Wahrung der Gläubigerrechte Prof. Dr. Jan Roth, Aachener Straße 75 in 50931 Köln, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Ihm obliegt fortan die Überwachung der Vermögenslage der Gesellschaft. Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind seit der Anordnung nur noch mit seiner ausdrücklichen Zustimmung wirksam, wodurch die wirtschaftliche Handlungsfreiheit der Gesellschaft maßgeblich eingeschränkt wurde.

Darüber hinaus untersagte das Gericht den Schuldnern der Ruhrort Waterfront GmbH & Co. KG, sogenannte Drittschuldner, weiterhin Zahlungen an die Gesellschaft selbst zu leisten. Stattdessen wurde der vorläufige Insolvenzverwalter ermächtigt, Bankguthaben sowie sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen und eingehende Gelder entgegenzunehmen. Die Drittschuldner wurden aufgefordert, ihre Leistungen ausschließlich unter Beachtung dieser Anordnung zu erbringen, um eine geordnete Sicherung und Verwaltung der vorhandenen Vermögenswerte zu gewährleisten.

Mit dieser Entscheidung hat das Amtsgericht Duisburg einen wesentlichen Schritt zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation der Ruhrort Waterfront GmbH & Co. KG unternommen und zugleich die Grundlage für das weitere Vorgehen im Insolvenzeröffnungsverfahren geschaffen.

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