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Gefälschte justTRADE-Gruppen: BaFin warnt vor Identitätsmissbrauch und dubioser Website h5.ecoinf(.)vip

geralt / Pixabay

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt eindringlich vor WhatsApp-Gruppen, die unter dem Namen justTRADE auftreten und angeblich von einem „Tobias Albrecht“ sowie dessen angeblicher Assistentin „Lieselotte Thalheim“ geleitet werden. Von der Existenz dieser Personen ist der Aufsicht jedoch nichts bekannt.

Nach Erkenntnissen der BaFin werden in diesen Gruppen – darunter auch solche mit der Bezeichnung „VIP justTRADE“Kaufempfehlungen für Finanzinstrumente und Kryptowährungen ausgesprochen, die sich über die Website h5.ecoinf(.)vip sowie über gefälschte justTRADE-Apps handeln lassen.

Wichtig: Diese Angebote stammen nicht von justTRADE, der JT Technologies GmbH oder der Sutor Bank. Es handelt sich eindeutig um Identitätsmissbrauch, betrieben von Unbekannten, die ohne jede Erlaubnis Finanz-, Wertpapier- und Kryptodienstleistungen anbieten.

Die Täter werben zudem für ein angebliches Sonder-Investitionsprogramm und ein Projekt namens „GreenTech Invest“ – beide ohne erkennbare Seriosität oder legitime Grundlage.

In Deutschland gilt:
Wer Finanz-, Wertpapier- oder Kryptowerte-Dienstleistungen anbieten möchte, benötigt eine Erlaubnis der BaFin. Fehlende Genehmigungen sind ein starkes Warnsignal für Betrug. Anleger können in der Unternehmensdatenbank der BaFin prüfen, ob ein Anbieter zugelassen ist.

Die Warnung stützt sich auf § 37 Abs. 4 Kreditwesengesetz sowie § 10 Abs. 7 Kryptomärkteaufsichtsgesetz – gesetzliche Grundlagen, die die Veröffentlichung solcher Hinweise ermöglichen.

Fazit:
Die vermeintlichen justTRADE-Gruppen sind falsche Identitäten, die zum Zweck des Anlagebetrugs genutzt werden. Anleger sollten keinerlei Daten preisgeben, keine Apps aus unbekannten Quellen installieren und vor allem keine Investitionen über h5.ecoinf(.)vip oder die beworbenen Programme tätigen.

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