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BaFin warnt vor Nova Collective Invest: Dubiose Chat-Gruppen, gefälschte Experten und das riskante „Intelligent Trading System 7.0“
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BaFin warnt vor Nova Collective Invest: Dubiose Chat-Gruppen, gefälschte Experten und das riskante „Intelligent Trading System 7.0“

paulracko (CC0), Pixabay

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt eindringlich vor Angeboten, die unter dem Namen Nova Collective Invest verbreitet werden. Betroffen sind insbesondere Chat-Gruppen wie „N3 Nova Collective Invest“, die Webseiten novainvest-overview(.)com und novacollfdn(.)com sowie das angebliche Handelssystem „Intelligent Trading System 7.0“.

In den Chat-Gruppen treten Personen wie die angebliche Assistentin „Lucy Blake“ auf, die im Namen eines vermeintlichen „Professor Rodriguez“ Investmentempfehlungen ausspricht – sowohl für Finanzinstrumente als auch für Kryptowährungen. Die BaFin stellt jedoch klar: Von der Existenz dieser Personen oder einer Verbindung zum Unternehmen NOVA COLLECTIVE INVEST LTD in London ist ihr nichts bekannt.

Nach den Erkenntnissen der Aufsicht bieten die unbekannten Betreiber ohne erforderliche Erlaubnis sowohl Finanzdienstleistungen als auch Kryptowerte-Dienstleistungen an. Dies ist ein klarer Verstoß gegen geltende Vorschriften und ein erhebliches Risiko für Anleger.

In Deutschland dürfen Finanz- und Wertpapierdienstleistungen sowie Kryptowerte-Dienstleistungen nur mit gültiger BaFin-Erlaubnis erbracht werden. Fehlt diese, drohen Anlegern hohe finanzielle Verluste – bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Ob ein Anbieter registriert ist, kann jederzeit über die Unternehmensdatenbank der BaFin überprüft werden.

Die Warnung der BaFin basiert auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz und richtet sich besonders an Anleger, die über Messenger-Dienste oder soziale Plattformen angesprochen werden. Angebote aus solchen Kanälen sind häufig mit Betrugsrisiken verbunden – insbesondere wenn angebliche Experten, exklusive Handelssysteme oder außergewöhnlich lukrative Programme beworben werden.

Die BaFin empfiehlt daher ausdrücklich, keine Gelder an die genannten Anbieter zu überweisen, keine persönlichen Daten preiszugeben und Chatgruppen dieser Art sofort zu verlassen.

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