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Polizei rettet betrunkenen Freiburg-Fan in letzter Sekunde

Peggy_Marco (CC0), Pixabay

Pilsen – In einer dramatischen Rettungsaktion hat die Polizei im tschechischen Pilsen einem deutschen Fußballfan buchstäblich in letzter Sekunde das Leben gerettet. Der 60-jährige Anhänger des SC Freiburg war nach dem Europa-League-Spiel gegen Viktoria Pilsen schwer alkoholisiert auf dem Bahnsteig zusammengebrochen – und lag mit dem Kopf gefährlich zwischen Zug und Bahnsteigkante.

Eine Polizeistreife entdeckte den leblos wirkenden Mann in der Nacht zum Freitag im Bahnhof der Stadt. Blutig und bewusstlos lag er auf dem Boden, sein Kopf ruhte nur Zentimeter vom Zug entfernt im schmalen Spalt zwischen Waggon und Bahnsteigkante – jede Bewegung des Zuges hätte fatale Folgen haben können. Sofort zogen die Beamten den Mann aus der Gefahrenzone und alarmierten den Rettungsdienst. Ein Notarzt versorgte ihn vor Ort, später wurde er ins Krankenhaus gebracht.

Wie die Polizei berichtete, hatte sich der Mann nach dem Spiel offenbar heillos betrunken. In seiner Jacke fanden die Beamten mindestens sechs leere Bierbecher. Ein Atemalkoholtest ergab 2,6 Promille. Im Gespräch mit den Polizisten erklärte der Fan, dass er nach dem Spiel seine Unterkunft nicht mehr habe finden können. Auf dem Bahnsteig sei er dann gestürzt und mit dem Kopf auf die Kante aufgeschlagen.

Die Polizei geht nicht von einem Verbrechen aus, sondern von einem selbstverschuldeten Unfall. Glück im Unglück: Der Mann kam wieder zu sich und konnte sich gegenüber den Einsatzkräften äußern. Seine Verletzungen werden nun im Krankenhaus behandelt.

Die Pilsener Stadtpolizei veröffentlichte Fotos des Vorfalls, die zeigen, wie gefährlich nahe der Mann dem Tod war – und wie wichtig die schnelle Reaktion der Beamten war. Ohne ihr beherztes Eingreifen hätte der Abend für den deutschen Fußballfan tragisch enden können.

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