Ein ungewöhnlicher Einsatz hat am Wochenende die Feuerwehr in Sitzenberg-Reidling im Bezirk Tulln beschäftigt. In einem Wohnhaus brach ein Kellerbrand aus – mutmaßlich ausgelöst durch eine Schildkröte. Die Besitzerin des Hauses wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht, ein weiterer Bewohner blieb unverletzt.
Im Keller befand sich das kleine Holzhaus des Reptils, über dem eine Wärmelampe montiert war. Nach Angaben der Polizei dürfte die Schildkröte ihren Unterschlupf verschoben haben. Dadurch geriet die Lampe in eine ungünstige Position, was letztlich zu einem Glimmbrand führte. Die entstehende Rauchentwicklung blieb nicht unbemerkt: Die Feuerwehr rückte rasch an, drang in den Keller vor und konnte das Tier rechtzeitig retten.
Während die Feuerwehr den Brand löschte und das Gebäude belüftete, wurde die Hausbewohnerin zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Der Vorfall zeigt, wie schnell es bei Wärmelampen und Tierunterkünften zu gefährlichen Situationen kommen kann – und wie wichtig es ist, solche Installationen regelmäßig zu überprüfen.