Nach einer Drohung gegen eine Schule in Lichtenwörth im Bezirk Wiener Neustadt ist es am Dienstag zu einem umfangreichen Polizeieinsatz gekommen. Einsatzkräfte rückten in großer Zahl zu dem Schulstandort aus, um die Lage zu sichern und mögliche Gefahren auszuschließen.
Den Behörden zufolge stammt die Drohung von einer amtsbekannten Person. Bürgermeister Manuel Zusag machte dies am Nachmittag in sozialen Netzwerken öffentlich und betonte, dass gemeinsam mit der Schulleitung und den Sicherheitsbehörden sofort umfassende Schutzmaßnahmen umgesetzt worden seien.
Die Polizei bestätigte den laufenden Einsatz, verwies jedoch mehrfach darauf, dass nach aktuellem Kenntnisstand keine akute Gefahr für Schüler oder Lehrkräfte bestehe. Man sei dennoch mit starker Präsenz vor Ort, um jegliches Risiko auszuschließen und das Umfeld zu beruhigen.
Medienberichte, wonach es sich beim Verdächtigen um einen 14-jährigen Jugendlichen handeln soll, wollte die Polizei zunächst nicht bestätigen. Die Ermittlungen dauern an, weitere Details sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.
Bürgermeister Zusag rief eindringlich dazu auf, keine Spekulationen oder Gerüchte zu streuen. Besonnenes Verhalten sei in Situationen wie dieser entscheidend, um die Lage nicht unnötig anzuheizen.
Während der Schulbetrieb unter Sicherheitsvorkehrungen aufrechterhalten wird, bleibt die Polizei weiterhin in enger Abstimmung mit der Schulführung und den Behörden vor Ort. Ziel sei es, die Lage vollständig zu klären und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.