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Drohung gegen Schule in Lichtenwörth: 14-Jähriger bereits wegen Raubüberfalls polizeibekannt

200degrees (CC0), Pixabay

Nach der Drohung gegen eine Schule in Lichtenwörth (Österreich) hat die Polizei einen 14-jährigen ehemaligen Schüler als Verdächtigen ausgeforscht. Der Jugendliche, der am Dienstag in Wiener Neustadt angehalten und im Beisein seines Anwalts befragt wurde, ist den Behörden bereits zuvor aufgefallen: Er soll wenige Wochen zuvor einen bewaffneten Überfall auf eine Tankstelle verübt haben.

Die Ermittlungen laufen weiter, der 14-Jährige wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Auslöser des Großeinsatzes waren Gerüchte unter Schülerinnen und Schülern, ein früherer Mitschüler plane einen Amoklauf. Die Schulleitung reagierte sofort und alarmierte die Polizei, die binnen kurzer Zeit mit mehreren Streifen und Spezialkräften des Einsatzkommandos Cobra am Schulgelände eintraf. Gebäude und Umgebung wurden vorsorglich abgesichert. Woher die Gerüchte ursprünglich stammten, ist weiterhin unklar.

Polizeisprecher Johann Baumschlager erklärte, man habe die Drohung sehr ernst genommen – auch deshalb, weil der Jugendliche bereits wegen eines Delikts im Zusammenhang mit einer Faustfeuerwaffe bekannt gewesen sei. Der mutmaßliche Raub auf eine Tankstelle in Wiener Neustadt steht dabei im Zentrum der Vorstrafenlage des Beschuldigten.

Baumschlager mahnte eindringlich zur Vorsicht: Auch vermeintlich leichtfertige oder im Spaß geäußerte Drohungen seien „keine Kavaliersdelikte“ und würden strafrechtlich verfolgt. Die Schulleitung hatte die Behörden gegen 12.45 Uhr über eine „abstrakte Drohung“ informiert, woraufhin die Sicherheitsmaßnahmen sofort eingeleitet wurden.

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