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TGI AG:Gold kaufen und Geld zurück? Die TG verspricht Rendite wie aus dem Märchenbuch – doch was steckt dahinter?

Bellinon (CC0), Pixabay

Stellen Sie sich vor: Sie kaufen echtes, physisches Gold – und erhalten dafür nicht nur Sicherheit, sondern auch monatlich Geld zurück. Klingt wie ein Marketing-Gag? Die TG (vermutlich ein Goldhändler- oder Vertriebsunternehmen) wirbt mit einem Versprechen, das fast zu gut klingt, um wahr zu sein: Wer bei ihnen Gold kauft, soll 36 Monate lang 2–4 % des Kaufpreises zurücküberwiesen bekommen – insgesamt also bis zu 72 % Rückzahlung on top zum Goldbarren selbst.

Das Konzept: Rabatt aufs Gold – durch Gewinne aus Goldminen?

Der Clou: Die Rückzahlungen werden laut TG durch Gewinne finanziert, die durch den Einsatz der Kundengelder in hochautomatisierte Goldabbaumaschinen in Afrika entstehen sollen. Diese Maschinen sollen in Ländern wie Sambia rund um die Uhr tonnenweise Gestein verarbeiten, aus dem Gold gewonnen wird. Das Unternehmen wirbt mit Ertragsrechnungen, die mehrere Hundert Prozent Gewinn pro Jahr versprechen – allein durch den Verkauf des Goldes aus diesen Minen.

Das investierte Geld der Kunden fließt also nicht nur in den physischen Goldbarren, sondern wird „nebenbei“ zur Finanzierung von Goldförderung genutzt – die dann wiederum so viel Gewinn erwirtschaften soll, dass ein Teil davon an den Käufer zurückfließt.

Sicher, seriös, ohne Risiko?

Laut TG gibt es „keinen Haken“. Die Auszahlungen seien sicher, transparent und pünktlich, Rückfragen würden über ein umfangreiches FAQ beantwortet, ein eigener Kundenbereich zeige alle Daten – auch in mehreren Sprachen. Man verweist auf Partnerschaften, geprüfte Lagerorte und regelmäßige Audits. Auch ein eigenes „Payment-System“ sei in Planung, um sich von Banken unabhängig zu machen.

In einem langen Live-Talk präsentieren sich die Verantwortlichen betont offen, gelassen und überzeugt. Sie sprechen von Millionenumsätzen, zufriedenen Kunden und einer großen Vision: Gold soll nicht nur Sicherheit bieten, sondern auch zu einem renditestarken Vermögensaufbau-Instrument werden – mit dem Versprechen: „Warum hast du noch kein Gold gekauft?“

Seriöse Anlage oder Wunschdenken?

Unabhängige Experten sehen solche Modelle meist kritisch: Hohe versprochene Renditen, gekoppelt mit unklaren wirtschaftlichen Abhängigkeiten, bergen Risiken. Die versprochenen Rückzahlungen hängen nicht direkt vom Wert des Goldes ab, sondern von der Funktionsfähigkeit des gesamten Geschäftsmodells – inklusive Minenbetrieb, Maschinenwartung und Marktverkäufen.

Fazit: Die Idee, Gold zu kaufen und dafür regelmäßige Rückzahlungen zu erhalten, ist in der Anlagewelt einzigartig – und weckt dementsprechend Aufmerksamkeit. Ob die Versprechen langfristig haltbar sind, bleibt offen. Anleger sollten wie immer nicht nur auf glänzende Aussichten schauen, sondern auch auf das Risiko hinter der glänzenden Fassade.

View Comments (5) View Comments (5)
  1. Ach wie schön das Sie es nun anderen Websiten nachmachen und auch auf den Zug der Kritik aufspringen. Welche unabhängige Experten meinen Sie denn in Ihrem Artikel. Sie haben wohl schlecht recherchiert wie ich finde. Puh, für mich wars das mit Ihrer Website und ich wünsche mir echte Artikel und gute Infos.

  2. „Test“ ist kein unabhängiges Institut. Grundsätzlich birgt jedes Unternehmen entsprechende Risiken. Wer das nicht will soll bei seinem Sparbuch bleiben. Leider verweisen all die Kritiken „immer“ nur auf Risiken, zeigen aber keinen alternativen Weg auf. Schade eigentlich. Bei einer Inflation von 2-5% oder vielleicht doch auch zweistellig, (wenn ich im Laden einkaufen gehe?) muß die Rendite deutlich darüber liegen, weil ich sonst realen garantierten Verlust mache – warum sagt das keiner dieser Kritiker?

  3. Es steht jedem frei die KI zu befragen ob es nachvollziehbar ist, dass eine Goldschmelze in Afrika jährlich fast 70% Rendite auf einen Goldkauf auszahlt znd nach drei Jahren nicht nur das Gold liefert sondern auch noch mehr Geld dazu zahlt als das Gold gekostet.
    Im 4%-Modell soll es nach 5 Jahren sogar eine verdreizehnfachung (1300%) des eingesetzten Kapitales geben. Auch das ist eine schöne Frage an ChatGPT.

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