Am 5. September 2025 um 16:10 Uhr hat das Amtsgericht Duisburg im Rahmen des Insolvenzeröffnungsverfahrens über das Vermögen der Venator Germany GmbH die Einsetzung einer vorläufigen Insolvenzverwalterin angeordnet. Die im Handelsregister unter HRB 19669 geführte Gesellschaft hat ihren Sitz in der Rudolf-Sachtleben-Straße 135, 47198 Duisburg und ist im Bereich der Entwicklung, Herstellung und des Vertriebs von chemischen und metallurgischen Erzeugnissen tätig. Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Francesco Pacini.
Sarah Wolf zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt
Zur Sicherung des Vermögens und zur Aufrechterhaltung einer geordneten Abwicklung der Unternehmensgeschäfte wurde Rechtsanwältin Sarah Wolf, mit Kanzleisitz in der Schifferstraße 166, 47059 Duisburg, zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt. Sie übernimmt ab sofort die Überwachung der wirtschaftlichen Vorgänge des Unternehmens und prüft, ob die Voraussetzungen für die Eröffnung eines regulären Insolvenzverfahrens vorliegen.
Einschränkungen für die Schuldnerin
Die Venator Germany GmbH darf ab sofort nur noch mit Zustimmung der Insolvenzverwalterin über ihr Vermögen verfügen. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass keine Vermögenswerte veräußert oder verschoben werden, bevor eine fundierte rechtliche Klärung des Insolvenzstatus erfolgt ist.
Gleichzeitig wurden Zahlungen an die Schuldnerin untersagt. Drittschuldner, also Geschäftspartner oder Kunden, die der Venator Germany GmbH noch Zahlungen schulden, wurden durch das Gericht ausdrücklich angewiesen, nur noch an die vorläufige Insolvenzverwalterin zu leisten.
Die Verwalterin wurde zudem dazu ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen und sämtliche eingehenden Gelder entgegenzunehmen. Dies dient der Erhaltung der Insolvenzmasse und dem Schutz der Interessen potenzieller Gläubiger.
Kontakt zur vorläufigen Insolvenzverwalterin:
Rechtsanwältin Sarah Wolf
Schifferstraße 166, 47059 Duisburg
Das Verfahren wird unter dem Aktenzeichen 620 IN 2118/25 beim Amtsgericht Duisburg geführt. Weitere Entscheidungen zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens werden in den kommenden Wochen erwartet. Gläubiger, Geschäftspartner und weitere Betroffene sollten die Entwicklung aufmerksam verfolgen und bei Bedarf juristischen Rat einholen.