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EU-Wut auf Trump: Zölle deutlich höher als vereinbart

janjf93 (CC0), Pixabay

Eigentlich sollte das Handelsabkommen vom Juli Stabilität in die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen bringen. Doch die Hoffnung nach dem Treffen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (66) und US-Präsident Donald Trump (79) ist schnell verflogen – stattdessen wächst in Brüssel der Frust.

Kernpunkte des Deals: Die EU schaffte Zölle für US-Industriegüter ab, im Gegenzug erhob Washington einen 15-Prozent-Basiszoll auf fast alle EU-Exporte. Für Stahl und Aluminium blieb es bei satten 50 Prozent, nur mit einzelnen Ausnahmen.

Doch nur Wochen später legten die USA nach: Hunderte weitere Produkte wie Pumpen, Motorräder und Motoren wurden zusätzlich mit Strafzöllen belegt. Damit sind die Kosten für europäische Firmen noch höher als befürchtet.

SPD-Politiker Bernd Lange (69), Vorsitzender des Handelsausschusses im Europaparlament, warnt: „Es gibt keine Sicherheit oder Vorhersehbarkeit.“ In Brüssel mehrt sich daher die Skepsis, ob das Abkommen überhaupt Bestand hat.

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