Die Hauptstadt geht härter gegen illegale Müllentsorgung und nicht entfernte Hundehinterlassenschaften vor. Der Berliner Senat hat die Bußgelder deutlich angehoben, um mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum durchzusetzen.
Deutlich höhere Strafen
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Für das Ablegen von Altreifen werden künftig 700 Euro pro Stück fällig.
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Das achtlose Wegwerfen von Zigarettenstummeln kann mit 250 Euro geahndet werden.
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Ebenso teuer wird künftig das Liegenlassen von Hundekot – bislang lag das Verwarnungsgeld dafür lediglich bei 35 Euro.
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Auch für nicht ordnungsgemäß entsorgte Einwegbecher oder Trinkpäckchen droht nun ein Bußgeld von 250 Euro.
Signal für mehr Umweltschutz
Mit der Verschärfung will der Senat ein klares Signal setzen: Müll im öffentlichen Raum soll nicht nur konsequent verfolgt, sondern auch spürbar teurer werden. Zigarettenkippen, Hundekot oder Plastikverpackungen gehören zu den häufigsten Verunreinigungen auf Straßen und in Parks. Sie verursachen nicht nur erhebliche Reinigungskosten, sondern schaden auch der Umwelt.
Ziel: Sauberere Stadt
Die neuen Bußgelder sind Teil einer breiteren Strategie, Berlin sauberer und lebenswerter zu machen. Neben härteren Strafen sollen auch Informationskampagnen und eine verbesserte Entsorgungsinfrastruktur dazu beitragen, dass weniger Abfälle achtlos in der Stadt zurückbleiben.