Auch wenn das Handy längst das bevorzugte Kommunikationsmittel der Deutschen ist, bleibt das Festnetztelefon überraschend wichtig. Einer aktuellen Befragung des Vergleichsportals Verivox zufolge nutzen 71 Prozent der Menschen in Deutschland das Festnetz zumindest gelegentlich.
Stadt-Land-Unterschiede deutlich erkennbar
Besonders groß ist der Unterschied zwischen Stadt und Land: Bewohnerinnen und Bewohner ländlicher Regionen greifen häufiger zum Festnetz als Menschen in städtischen Gebieten. Der Grund liegt vor allem in der Netzabdeckung.
„Es gibt insbesondere im ländlichen Raum weiterhin Regionen, in denen nicht stabil mit dem Handy telefoniert werden kann“, erklärt Verivox-Experte Jörg Schamberg. Hier sei das Festnetz oft die verlässlichere Alternative.
Generationenfrage beim Telefonieren
Darüber hinaus spielt auch das Alter der Nutzerinnen und Nutzer eine Rolle. Ältere Menschen bevorzugen traditionell eher das Festnetz, während Jüngere in erster Linie auf das Smartphone setzen. Dennoch zeigt die Befragung: Ganz verdrängt wird das klassische Telefon auch in der jüngeren Generation nicht.
Festnetz bleibt Teil des Alltags
Das Festnetz gilt zudem als praktisch, wenn es um günstige Flatrates für Familien geht oder wenn ein verlässlicher Empfang bei längeren Gesprächen wichtig ist. Gerade im Homeoffice haben viele Haushalte in den vergangenen Jahren wieder stärker auf das Festnetz zurückgegriffen.
Fazit
Das Handy dominiert zwar die Kommunikation im Alltag, doch das Festnetztelefon bleibt ein wichtiger Bestandteil der Erreichbarkeit in Deutschland – insbesondere dort, wo Funklöcher bestehen oder Zuverlässigkeit im Vordergrund steht.