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Ölunfall nach Schiffskollision in Cuxhaven – 6.000 Liter Treibstoff im Hafen

Im Hafen von Cuxhaven ist es zu einer folgenschweren Kollision zwischen zwei Schiffen gekommen. Nach Angaben des Havariekommandos sind rund 6.000 Liter Öl ins Hafenbecken gelangt. „Jeder Tropfen Öl ist einer zu viel“, so ein Sprecher, auch wenn es in der Vergangenheit schon größere Mengen gab.

Verletzte wurden nicht gemeldet, doch die Umweltgefahr ist erheblich: Öl kann sich rasch auf der Wasseroberfläche ausbreiten und dort empfindliche Ökosysteme gefährden.

Großeinsatz für Feuerwehr und THW

Unmittelbar nach dem Vorfall rückten Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr an. Ölsperren wurden errichtet, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Mit sogenannten Skimmern versuchen die Teams derzeit, das Öl von der Wasseroberfläche abzusaugen.

Die Behörden prüfen zudem, ob zusätzliche Maßnahmen wie der Einsatz von Bindemitteln erforderlich sind. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar, ebenso, ob die Schiffe strukturelle Schäden erlitten haben.

Umweltbelastung als Dauerthema

Ölverschmutzungen in Häfen sind besonders kritisch, da sie nicht nur die Wasserqualität, sondern auch Tiere und Pflanzen in angrenzenden Schutzgebieten beeinträchtigen können. Experten warnen: Selbst kleinere Mengen Öl können erhebliche Schäden verursachen, insbesondere für Vögel und Fische.

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