Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm: Die von Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya breitet sich rasant aus und könnte weltweit zu einer Epidemie werden. Nach Angaben der WHO ist das Virus bereits in 119 Ländern nachgewiesen – damit sind rund 5,6 Milliarden Menschen potenziell gefährdet.
„Wir schlagen frühzeitig Alarm, damit sich die Länder rechtzeitig vorbereiten können“, erklärte WHO-Sprecherin Diana Rojas Alvarez in Genf.
Was ist Chikungunya?
Die Krankheit wird durch Stechmücken – vor allem der Gattung Aedes – übertragen, die auch für Dengue- und Zika-Viren bekannt sind. Typische Symptome sind:
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Hohes Fieber
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Starke Gelenk- und Muskelschmerzen
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Teilweise auch Hautausschlag und Müdigkeit
In den meisten Fällen verläuft die Infektion nicht tödlich: Die Sterblichkeitsrate liegt unter einem Prozent, so die WHO.
Warum ist die Gefahr so groß?
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Klimawandel: Höhere Temperaturen und mehr Niederschläge schaffen ideale Bedingungen für Mückenpopulationen.
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Globalisierung: Zunehmender Reiseverkehr erleichtert die Ausbreitung in neue Regionen.
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Fehlende Immunität: In vielen Teilen der Welt ist die Bevölkerung bislang kaum gegen das Virus geschützt.
Was können Länder tun?
Die WHO fordert Staaten auf, präventive Maßnahmen zu ergreifen:
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Intensivierung der Mückenbekämpfung
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Ausbau von Früherkennungssystemen
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Aufklärung der Bevölkerung über Schutzmaßnahmen wie Moskitonetze, lange Kleidung und Insektenschutzmittel.