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WHO warnt: Chikungunya könnte zur globalen Epidemie werden

padrinan (CC0), Pixabay

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm: Die von Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya breitet sich rasant aus und könnte weltweit zu einer Epidemie werden. Nach Angaben der WHO ist das Virus bereits in 119 Ländern nachgewiesen – damit sind rund 5,6 Milliarden Menschen potenziell gefährdet.

„Wir schlagen frühzeitig Alarm, damit sich die Länder rechtzeitig vorbereiten können“, erklärte WHO-Sprecherin Diana Rojas Alvarez in Genf.

Was ist Chikungunya?

Die Krankheit wird durch Stechmücken – vor allem der Gattung Aedes – übertragen, die auch für Dengue- und Zika-Viren bekannt sind. Typische Symptome sind:

  • Hohes Fieber

  • Starke Gelenk- und Muskelschmerzen

  • Teilweise auch Hautausschlag und Müdigkeit

In den meisten Fällen verläuft die Infektion nicht tödlich: Die Sterblichkeitsrate liegt unter einem Prozent, so die WHO.

Warum ist die Gefahr so groß?

  • Klimawandel: Höhere Temperaturen und mehr Niederschläge schaffen ideale Bedingungen für Mückenpopulationen.

  • Globalisierung: Zunehmender Reiseverkehr erleichtert die Ausbreitung in neue Regionen.

  • Fehlende Immunität: In vielen Teilen der Welt ist die Bevölkerung bislang kaum gegen das Virus geschützt.

Was können Länder tun?

Die WHO fordert Staaten auf, präventive Maßnahmen zu ergreifen:

  • Intensivierung der Mückenbekämpfung

  • Ausbau von Früherkennungssystemen

  • Aufklärung der Bevölkerung über Schutzmaßnahmen wie Moskitonetze, lange Kleidung und Insektenschutzmittel.

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