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England zittert sich ins EM-Finale – Späte Show rettet die „Lionesses“

Joshuamiranda (CC0), Pixabay

Was für ein Nervenkitzel: Die englische Frauenfußballnationalmannschaft steht erneut im Finale einer Europameisterschaft – und das nach einem Thriller, der selbst eingefleischte Krimi-Fans nervlich an die Grenzen brachte. Gegen starke Italienerinnen gewann der Titelverteidiger am Dienstagabend in Lyon mit 2:1 nach Verlängerung – dank Drama in der Nachspielzeit, einem Lattenknaller, einem vergebenen Elfmeter und dem berühmten Nachschussglück.

Italien lange vorn – England ideenlos

Die „Lionesses“ hatten zwar mehr Ballbesitz, aber weniger Geistesblitze. Italien machte es clever – vor allem in der 33. Minute: Barbara Bonansea hämmerte den Ball unter die Latte und brachte die Azzurre in Führung. England rannte an, kam aber selten durch. Und wenn, dann stand Italiens Torfrau Laura Giuliani sicher wie Big Ben.

England rettet sich (mal wieder) in die Verlängerung

Das Skript erinnerte an das Viertelfinale gegen Schweden – nur diesmal mit weniger Elfmetern, aber mehr Drama. Michelle Agyemang, die bereits im Viertelfinale als Retterin einsprang, ließ es in der 96. Minute erneut krachen – 1:1. England hatte wieder einmal spät das Herz am rechten Fleck.

Kelly macht’s im zweiten Versuch

In der Verlängerung dann der Showdown: Mead wird im Strafraum umgelegt – Elfmeter. Chloe Kelly tritt an, scheitert, aber haut den Nachschuss rein wie ein Rockstar den letzten Akkord. 119. Minute, England dreht das Spiel und steht zum dritten Mal in Folge in einem großen Finale.

Wer wartet im Finale?

Jetzt warten entweder Spanien oder Deutschland im Endspiel. Aber nach diesen Adrenalinschüben dürfte das für die „Lionesses“ nur noch eine Frage des Blutdrucks sein. England bleibt der Thriller-Meister der Fußball-EM – Hollywood hätte es nicht besser schreiben können.

Stimmen zum Spiel:

  • Chloe Kelly (Siegtorschützin): „Klar hätte ich den Elfer besser schießen können, aber hey – Hauptsache drin.“

  • Leah Williamson (Kapitänin): „Italien war diszipliniert. Wir waren’s oft nicht. Aber jetzt holen wir den Pott.“

Fazit: England spielt selten schön, aber immer dramatisch. Die „Lionesses“ sind das Fußballäquivalent zu britischem Wetter: wechselhaft, unberechenbar – und am Ende bleibt man meistens trocken stehen.

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