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Microsoft enthüllt: Chinesische Hacker stibitzen durch SharePoint – und heißen wie Wetterberichte

sipa (CC0), Pixabay

Da hat wohl jemand in der Microsoft-Zentrale einen besonders schlechten Dienstag gehabt: Hacker aus China haben mal wieder zugeschlagen – diesmal über eine fiese Sicherheitslücke im Microsoft-Programm SharePoint, das eigentlich zum Dateien teilen gedacht ist, nicht zur Staatsspionage.

Die Übeltäter: Linen Typhoon & Violet Typhoon – klingt wie Parfum, ist aber Cyberkrieg

Microsoft berichtet mit hochgezogener Augenbraue von gleich drei Hackergruppen, die offenbar fröhlich auf digitalen Raubzug gegangen sind. Zwei von ihnen sind schon alte Bekannte und arbeiten wohl – ganz praktisch – im Auftrag von Peking.

Ihre Namen: „Linen Typhoon“ und „Violet Typhoon“. Was wie Duftnoten einer neuen Weichspüler-Kollektion klingt, ist in Wahrheit offenbar Spionage mit System. Vielleicht ist ja noch „Lavender Tornado“ in der Ausbildung?

Ein Schlupfloch namens SharePoint

Der Angriffsweg war eine bisher unbekannte Schwachstelle in lokal betriebenen SharePoint-Servern – also genau dem Programm, das Teams nutzen, um sich gegenseitig PDFs, PowerPoints und peinliche Excel-Tabellen zu schicken. Nur dass jetzt nicht der Kollege aus der Buchhaltung, sondern ein Hacker aus Chengdu mitliest.

Einmal drin, können die Angreifer Daten mopsen, Passwörter knacken und sich sogar fest in den Systemen einnisten, wie ein schlecht geladener Browser-Toolbar aus den 2000ern. Selbst wenn die Sicherheitslücke gestopft wird – die Hacker könnten schon längst einen digitalen Schlafsack ausgerollt haben.

Microsoft patcht, die Hacker lachen leise

Immerhin hat Microsoft inzwischen Updates veröffentlicht, um die Lücke zu schließen. Aber wie wir alle wissen: Updates werden in vielen Firmen mit dem gleichen Enthusiasmus installiert wie Rauchmelderbatterien gewechselt werden – also nie, wenn es nicht brennt. Oder gehackt wird.

Fazit

China hackt, Microsoft fixt, und irgendwo in einem Serverraum fragt sich ein IT-Admin gerade, was zur Hölle ein „Linen Typhoon“ ist. Nur so viel ist sicher: Wenn Spionagegruppen anfangen zu klingen wie Teesorten aus dem Biomarkt, ist das digitale Wetter wohl endgültig umgeschlagen.

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