Es ist ein tragischer Start in den Sommer: Nach einem Badeunfall am Sonntag im Badeteich Hirschstetten in der Donaustadt ist ein achtjähriges Mädchen verstorben. Das teilte der Wiener Gesundheitsverbund am Mittwoch mit.
Laut Polizeiangaben trieb das Kind reglos im Wasser, wurde von Einsatzkräften noch an Ort und Stelle reanimiert und mit einem Rettungshubschrauber in ein Spital geflogen – doch der Kampf um ihr Leben blieb vergeblich.
Der Vorfall ist Teil einer ganzen Serie dramatischer Badeunfälle, die Wien am vergangenen Wochenende erschüttert haben. Eine 85-jährige Frau kam ebenfalls ums Leben. Zwei Männer, die aus der Neuen Donau gerettet wurden, kämpfen weiterhin ums Überleben: Ein 41-Jähriger, der am Sonntagabend beim Schwimmen in Not geriet, befindet sich laut Behörden weiter in Lebensgefahr. Auch ein 28-Jähriger liegt nach seiner Rettung in kritischem Zustand. Beide wurden per Hubschrauber in Krankenhäuser gebracht.
Die Einsatzkräfte appellieren angesichts der sommerlichen Temperaturen an alle Badenden, besonders vorsichtig zu sein, aufeinander zu achten – und gerade Kinder nie unbeaufsichtigt ins Wasser zu lassen.
Die tragischen Fälle zeigen einmal mehr, wie schnell aus einem unbeschwerten Badetag bittere Realität werden kann.