Südeuropa ächzt unter einer gnadenlosen Hitzewelle – und jetzt gibt es erste bestätigte Todesopfer. In Frankreich starben zwei Menschen an den Folgen von Schwächeanfällen, die direkt mit den extrem hohen Temperaturen in Verbindung gebracht werden. Das bestätigte Frankreichs Umweltministerin Agnes Pannier-Runacher am Mittwoch.
Besonders tragisch ist ein Fall aus Spanien: In Katalonien kam ein zweijähriges Kind ums Leben, nachdem es stundenlang allein in einem Auto zurückgelassen wurde – bei Temperaturen, die im Inneren des Wagens zur tödlichen Falle wurden.
Doch damit nicht genug: In der Provinz Lerida im Nordosten Spaniens fand die Feuerwehr nach dem Ausbruch eines Feuers die Leichen zweier Menschen. Ob sie Opfer der Flammen oder der extremen Hitze wurden, wird derzeit noch untersucht.
Die Wetterdienste warnen weiter vor Temperaturen weit über 40 Grad in Teilen Spaniens, Frankreichs und Italiens. Behörden rufen die Bevölkerung eindringlich auf, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: Schatten suchen, viel trinken, ältere Menschen und Kinder nie unbeaufsichtigt lassen – und bei Waldbrandgefahr offenes Feuer strikt vermeiden.
Die aktuellen Fälle zeigen auf erschreckende Weise, wie lebensgefährlich die Sommerhitze in Südeuropa werden kann – und wie schnell aus Hitze ein tödliches Risiko wird.