Am Freitag ist es so weit: Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen läuten als erste Bundesländer die Sommerferien 2025 ein. Damit beginnt die große Reisewelle quer durch Deutschland – und laut ADAC dürfte es vor allem auf den Autobahnen voll werden. Besonders betroffen: die klassischen Ferienrouten Richtung Küsten und Alpen.
Urlaubsverkehr nimmt Fahrt auf
Nicht nur deutsche Familien starten jetzt in die Ferien. Auch in Skandinavien, etwa in Dänemark und Südschweden, beginnen in dieser Zeit viele die Anreise zu Urlaubszielen im Süden. Entsprechend erwartet der ADAC vor allem am Freitagnachmittag und Samstagvormittag ein hohes Verkehrsaufkommen – inklusive Staus rund um Ballungsräume und auf beliebten Fernstraßen wie der A7, A9 und A3.
Ferienstaffelung bleibt bewährtes Modell
Das System der gestaffelten Sommerferien hat sich in Deutschland seit Jahrzehnten bewährt. Es soll die Verkehrslage entspannen und Überlastungen in Urlaubsregionen vermeiden. Die Bundesländer wechseln sich jährlich ab. In diesem Jahr ist Nordrhein-Westfalen ab dem 11. Juli an der Reihe – und Bayern schließt wie gewohnt den Reigen: Dort beginnen die Ferien erst am 1. August.
Tipps für Reisende
Der ADAC empfiehlt, wenn möglich, außerhalb der Stoßzeiten loszufahren – etwa am frühen Morgen oder späten Abend. Auch lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Stauprognose und die Nutzung von Verkehrs-Apps, um Umfahrungen rechtzeitig zu planen. Wer mit dem Zug verreist, sollte sich ebenfalls auf volle Züge und Reservierungspflicht einstellen.
Die Sommerferien sind für viele die schönste Zeit des Jahres – und mit etwas Planung kann der Start in den Urlaub auch trotz Verkehrsspitzen entspannt verlaufen.