Am Dienstag steht eine 37-jährige Frau erneut vor Gericht: Im Berufungsverfahren vor dem Landgericht Leipzig geht es um ihre Verurteilung wegen eines umfangreichen Briefmarkenbetrugs. Bereits im September 2024 war sie vom Amtsgericht Leipzig zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden.
Der Frau wird vorgeworfen, zwischen 2017 und 2019 als Angestellte eines Unternehmens Briefmarken im Wert von rund 130.000 Euro auf Firmenkosten bestellt zu haben. Laut Anklage verwendete sie diese jedoch nicht dienstlich, sondern verkaufte den Großteil der Marken privat – an Händler sowie an Privatpersonen. Auf diesem Weg soll sie sich rund 107.000 Euro erschlichen haben.
Die Angeklagte bestreitet einen Teil der Vorwürfe. Im aktuellen Verfahren überprüft das Landgericht die ursprüngliche Entscheidung. Ein Urteil wird noch im Laufe des Juni erwartet.