Nach einem durchwachsenen Pfingstwochenende steht Deutschland die erste Hitzewelle des Jahres bevor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt ab Mitte der Woche Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke an – und damit den ersten echten Vorgeschmack auf den Hochsommer 2025.
Sonne satt – zumindest vorübergehend
Laut Meteorologe Nico Bauer bleibt es am Dienstag zunächst noch zweigeteilt: Während sich im Süden Deutschlands bereits die Sonne durchsetzt und die Temperaturen spürbar steigen, dominiert im Norden weiterhin ein eher trübes Bild mit dichten Wolkenfeldern. Doch bereits zur Wochenmitte wird die warme Luft aus dem Süden auch den Rest des Landes erreichen.
Kurze, aber intensive Hitzewelle
Das Hochsommerwetter wird voraussichtlich nur von kurzer Dauer sein. Eine beständige Schönwetterlage ist nicht in Sicht, dennoch reicht es für einige heiße Tage, an denen vielerorts Schatten, Sonnencreme und Wasserflasche Pflichtprogramm sein dürften. Besonders in Städten wird die Hitze durch versiegelte Flächen und wenig Luftzirkulation intensiver zu spüren sein.
Gesundheit und Umwelt im Blick behalten
Mit der Hitze steigt auch wieder das Risiko für Hitzebelastung, Dehydrierung und Kreislaufprobleme – besonders bei älteren Menschen, Kindern und chronisch Kranken. Der DWD sowie Gesundheitsbehörden rufen daher zu einem achtsamen Umgang mit der Sommerhitze auf. Auch Tiere, Pflanzen und Landwirtschaft stehen vor neuen Herausforderungen.
Tipps für heiße Tage:
- Viel trinken – am besten Wasser oder ungesüßten Tee
- Kühle Orte aufsuchen – vor allem zur Mittagszeit
- Leichte Kleidung tragen und direkte Sonne meiden
- Wohnräume abdunkeln und morgens oder abends lüften
Ob diese Hitzewelle der Auftakt zu einem heißen Sommer ist oder nur ein kurzer Vorstoß tropischer Luft bleibt, wird sich zeigen. Sicher ist: Der Sommer ist da – und meldet sich lautstark zurück.