Ein ungewöhnlicher Unfall hat am Montag den Betrieb der Seilbahn auf der Zugspitze gestört: Ein Lastwagen krachte gegen einen Strommast und löste dadurch einen Stromausfall auf der österreichischen Seite des höchsten Berges Deutschlands aus. Betroffen war die Tiroler Zugspitzbahn, die ihren Betrieb daraufhin kurzfristig einstellen musste.
Wie die Betreiber mitteilten, befanden sich zum Zeitpunkt des Stromausfalls Fahrgäste in der Seilbahn, die jedoch sicher und ohne Zwischenfälle auf den Gipfel gebracht wurden – dank eines dieselbetriebenen Notfallmotors, der in solchen Fällen einspringt.
Der Rückweg ins Tal erfolgte anschließend über die bayerische Seite, wo der Seilbahnbetrieb planmäßig weiterlief. Verletzte gab es nicht, der Sachschaden wird derzeit geprüft.
Der Vorfall zeigt, wie störanfällig selbst moderne Infrastrukturen durch äußere Einflüsse sein können – gleichzeitig aber auch, wie wichtig funktionierende Notfall- und Sicherheitskonzepte in hochalpinen Regionen sind. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt, die Behörden ermitteln nun zur genauen Unfallursache.