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Möglicher Tornado in Ulm-Donaustetten: Dächer abgedeckt, Begutachtung läuft

51581 (CC0), Pixabay

In der Nacht zu Donnerstag kam es im Ulmer Stadtteil Donaustetten zu schweren Sturmschäden – möglicherweise verursacht durch einen Tornado. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte, könne ein kurzlebiger Tornado nicht ausgeschlossen werden. DWD-Meteorologe Adrian Leyser Sturm erklärte, dass eine eindeutige Klärung erst nach einer Schadensanalyse vor Ort möglich sei.

Die Auswirkungen des Sturms sind erheblich: In Donaustetten wurden die Dächer mehrerer Reihenhäuser abgedeckt, einige Gebäude sind derzeit nicht mehr bewohnbar. Glücklicherweise wurden nach bisherigem Kenntnisstand keine Personen verletzt.

Die Begutachtung der Schäden durch Experten des DWD soll in den kommenden Tagen erfolgen. Erst dann könne abschließend beurteilt werden, ob es sich tatsächlich um einen Tornado gehandelt habe oder ob die Schäden durch konventionelle Sturmereignisse verursacht wurden.

Tornados treten in Deutschland vergleichsweise selten auf, sind jedoch in den Sommermonaten durchaus möglich, vor allem im Zusammenhang mit starken Gewittern und Wetterumschwüngen. Die Bewohner der betroffenen Häuser wurden vorübergehend untergebracht. Die Stadt Ulm koordinierte gemeinsam mit Feuerwehr und Technischem Hilfswerk die Soforthilfe vor Ort.

Die Ereignisse in Donaustetten zeigen erneut, wie schnell und unerwartet lokale Unwetter enorme Schäden anrichten können – und wie wichtig präzise Wetterwarnungen und schnelle Einsatzkräfte sind.

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