Dark Mode Light Mode

Cannabis-Schock in Fruchtgummi: Haribo ruft „Happy Cola“ in den Niederlanden zurück

Alexas_Fotos (CC0), Pixabay

Ein überraschender Fund hat in den Niederlanden für Aufsehen gesorgt: In mehreren Packungen der beliebten Haribo-Fruchtgummis „Happy Cola F!ZZ“ ist Cannabis nachgewiesen worden. Der Süßwarenhersteller reagierte umgehend und veranlasste einen vollständigen Rückruf der betroffenen Produktreihe – aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes.

Die niederländische Lebensmittel- und Produktsicherheitsbehörde NVWA teilte mit, dass in drei Tüten Spuren von Cannabis entdeckt wurden. Dennoch habe man sich für eine umfassende Rückrufaktion entschieden, um mögliche Gesundheitsrisiken zu minimieren. In mehreren Fällen, darunter auch bei Kindern, sei es zu gesundheitlichen Beschwerden gekommen – über die genaue Schwere der Symptome machte die Behörde zunächst keine Angaben.

Polizei ermittelt – Herkunft unklar

Die niederländische Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Noch ist völlig unklar, wie die psychoaktive Substanz in die Fruchtgummis gelangen konnte. Ob es sich um einen Produktionsfehler, eine bewusste Manipulation oder eine Verwechslung handelt, wird nun geprüft.

Haribo zeigte sich in einer ersten Stellungnahme „erschüttert und bestürzt“ über den Vorfall und sicherte eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden zu. „Die Sicherheit unserer Konsumentinnen und Konsumenten steht für uns an oberster Stelle“, so ein Unternehmenssprecher.

Bis zur Klärung des Falls rät die NVWA dringend vom Verzehr der betroffenen Produkte ab – insbesondere, wenn es sich um Packungen aus niederländischem Handel handelt.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

Ungewöhnliche Spende: Verurteilter Straftäter schenkt Justizministerium 468 Bitcoins

Next Post

Herrentag in Mecklenburg-Vorpommern: Drei Tote, mehrere Verletzte – Alkohol oft im Spiel