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Archäologischer Sensationsfund bei Suedlink-Baustelle: Mammutzahn entdeckt

ReinOldSchool (CC0), Pixabay

Bei Bauarbeiten für das Stromtrassen-Großprojekt Suedlink im Norden Baden-Württembergs ist ein außergewöhnlicher archäologischer Fund gemacht worden: In der Nähe von Lauda-Königshofen im Main-Tauber-Kreis entdeckten Arbeiter den Stoßzahn eines Mammuts – etwa 1,20 Meter lang und vermutlich mehrere zehntausend Jahre alt.

Laut TransnetBW, dem Betreiber des Suedlink-Projekts, handelt es sich um einen bedeutenden Fund aus der Eiszeit. Der Archäologe Rene Wollenweber vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg erklärte:

„Dieser Stoßzahn ist einer der wenigen eiszeitlichen Mammut-Funde im Norden Baden-Württembergs.“

Solche Funde liefern wichtige Hinweise auf die Tierwelt und klimatischen Bedingungen der letzten Eiszeit, die auch weite Teile Mitteleuropas geprägt hat. Der Fund soll nun konserviert, dokumentiert und wissenschaftlich ausgewertet werden.

Hintergrund Suedlink:
Suedlink ist ein zentrales Infrastrukturprojekt der deutschen Energiewende. Es handelt sich um eine rund 700 Kilometer lange Gleichstromtrasse, die Windstrom aus Norddeutschland in den Süden transportieren soll.

Dass bei solchen Großprojekten auch archäologisch Relevantes entdeckt wird, ist kein Einzelfall – doch ein gut erhaltener Mammutzahn ist eine echte Rarität.

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