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Bahnstrecke nach Zugunfall weiter gesperrt – Aufräumarbeiten dauern an

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay

Nach dem schweren Unfall zwischen einem Regionalzug und einem Lastwagen im niederbayerischen Landkreis Passau bleibt die Zugstrecke zwischen Pocking und Pfarrkirchen weiterhin gesperrt. Der Zusammenstoß hatte sich am gestrigen Nachmittag ereignet und zehn Verletzte gefordert – darunter der Lkw-Fahrer und zwei Bahnmitarbeiter, die schwer verletzt wurden.

In der Nacht konnte der Lastwagen von den Schienen geborgen werden. Für morgen ist die Bergung des entgleisten Zuges geplant. Ein Bahnsprecher erklärte, es sei derzeit nicht absehbar, wie lange die Sperrung der Strecke andauern werde. Auch das Ausmaß der Schäden an Gleisanlagen und Signalen müsse noch genau geprüft werden.

Ursache weiterhin unklar

Zur genauen Unfallursache gibt es bislang keine neuen Erkenntnisse. Die Ermittlungen der Polizei und der Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle laufen. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass der Lkw zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes einen Bahnübergang passierte. Ob es sich dabei um einen technischen Defekt oder menschliches Versagen handelte, ist noch offen.

Ersatzverkehr eingerichtet

Für Pendler und Reisende wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Deutsche Bahn bittet Reisende, sich vor Fahrtantritt über alternative Verbindungen und die aktuelle Lage zu informieren.

Hintergrund:
Zugunglücke an Bahnübergängen zählen trotz technischer Sicherungen noch immer zu den häufigsten schweren Zwischenfällen im Bahnverkehr. Experten fordern seit Langem mehr bauliche Trennung zwischen Straße und Schiene – besonders auf vielbefahrenen Regionalstrecken.

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