Ein starkes Erdbeben der Stärke 6,1 hat am Morgen die Region um die griechische Insel Kreta erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ereignete sich das Beben in einer Tiefe von knapp 69 Kilometern, etwa 58 Kilometer nordöstlich von Elounda, einem beliebten Ferienort in der südlichen Ägäis.
Zahlreiche Bewohner Kretas berichteten griechischen Medien zufolge von einer auffallend langen Erschütterung, die vielerorts für Beunruhigung sorgte. Die Erdstöße waren auch auf der Halbinsel Peloponnes, den Kykladen-Inseln sowie auf Zypern zu spüren, wie die Zeitung To Proto Thema meldete.
Über Verletzte oder Schäden lagen zunächst keine offiziellen Angaben vor. Die vergleichsweise große Tiefe des Bebens könnte laut Experten jedoch dazu beigetragen haben, die Zerstörung an der Oberfläche zu begrenzen.
Griechenland liegt in einer seismisch aktiven Zone – Erdbeben sind dort häufig, insbesondere rund um die Ägäis. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin aufmerksam und mahnten zur Vorsicht bei möglichen Nachbeben.