Dark Mode Light Mode

Messerangriff am Yppenplatz: 24-Jähriger verletzt – Täter weiter auf der Flucht

domeckopol (CC0), Pixabay

Ein blutiger Zwischenfall erschütterte am Freitagnachmittag den Wiener Bezirk Ottakring: Am belebten Yppenplatz wurde ein 24-jähriger Mann Opfer eines Messerangriffs. Wie die Polizei am Abend mitteilte, erlitt der junge Mann eine Stichverletzung im Halsbereich. Glücklicherweise soll die Verletzung laut ersten Angaben der Polizei nicht lebensbedrohlich sein.

Der Angriff ereignete sich offenbar völlig überraschend. Der 24-Jährige saß laut seiner eigenen Aussage gemeinsam mit einem Freund auf einer Parkbank, als ein ihm unbekannter Mann an sie herantrat und sie ansprach. „Was schaust du so?“, soll der Angreifer provokant gesagt haben, bevor er plötzlich ein Messer zückte und zustach. Besonders beunruhigend: Der Täter soll außerdem eine Machete im Hosenbund getragen haben.

Zeugen des Angriffs reagierten rasch und alarmierten Polizei und Rettung. Die Wiener Berufsrettung war schnell vor Ort, versorgte das Opfer notfallmedizinisch und brachte es anschließend in ein Krankenhaus.

Ein Passant konnte den flüchtigen Täter fotografieren – ein entscheidender Hinweis für die laufende Fahndung. Die Ermittlungen hat das Landeskriminalamt Wien übernommen. Die Polizei betont, dass es derzeit keinerlei Hinweise auf ein politisches oder extremistisches Motiv gibt.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndung blieb der Täter zunächst verschwunden. Die Polizei bittet nun mögliche weitere Zeugen, sich zu melden. Das Foto des mutmaßlichen Angreifers soll nun ausgewertet und für die Öffentlichkeitsfahndung genutzt werden.

Die Ermittlungen dauern an. Der Angriff hat im Viertel für Verunsicherung gesorgt – der Yppenplatz gilt als beliebter Treffpunkt und kulturelles Zentrum im 16. Bezirk. Die Polizei zeigt sich zuversichtlich, den Täter mithilfe des Zeugenfotos bald fassen zu können.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

Polizei stoppt bewaffneten Mann mit Schuss – Ermittlungen laufen

Next Post

Sozial ungleich gesund: Studie zeigt, dass ärmere Menschen häufiger falsche Medikamente erhalten – selbst im dänischen Gesundheitssystem