Mitten in der Nacht, auf dem Pannenstreifen der A14 bei Schlins, hat das Leben einen neuen Anfang genommen: Ein kleiner Bub kam am späten Donnerstagabend auf dem Beifahrersitz eines Autos zur Welt – und das schneller als geplant. Die Mutter, ein Erstgebärende aus dem Bezirk Bludenz, war mit ihrem Lebensgefährten auf dem Weg ins Krankenhaus Feldkirch, als die Geburt plötzlich und unerwartet einsetzte.
Gegen 22.50 Uhr begannen die Wehen. Doch noch bevor die Klinik erreicht werden konnte, war klar: Das Baby kommt – jetzt. Als der Kopf bereits sichtbar war, stoppte der werdende Vater geistesgegenwärtig das Auto auf dem Pannenstreifen und alarmierte den Notruf.
Nur Minuten später, kurz nach 23.00 Uhr, erblickte der Junge das Licht der Welt – auf dem Beifahrersitz, unterstützt von der starken Mutter und gesichert durch die eintreffende Polizei. Diese regelte nicht nur den Verkehr, sondern kümmerte sich auch um das frisch gebackene Elternpaar, bis das Rettungsteam eintraf.
Sowohl Mutter als auch Kind wurden anschließend wohlbehalten ins Krankenhaus Feldkirch gebracht. Laut Polizei sind alle Beteiligten wohlauf – und der kleine Bub darf sich später mit Fug und Recht als echtes „Autobahnkind“ bezeichnen.