Dienstagabend die Region Pittsburgh getroffen und zu massiven Stromausfällen geführt. Nach Angaben der National Weather Service (NWS) lagen die Windböen über dem Niveau vieler typischer Tornados der Stärke EF0 oder EF1.
Insgesamt waren über 216.000 Haushalte und Unternehmen in Allegheny County, zu dem auch Pittsburgh gehört, ohne Strom. Bäume wurden entwurzelt, Stromleitungen heruntergerissen, ein Strommast fing sogar Feuer.
Stromversorger warnt vor verzögerter Wiederherstellung
Der regionale Energieversorger Duquesne Light arbeitet nach eigenen Angaben mit Hochdruck an der Schadensbewertung. Die schiere Ausdehnung der Schäden werde jedoch die Reparaturen verzögern. Der Anbieter rief dazu auf, Stromausfälle sowie beschädigte Leitungen über die Website oder die Notrufnummer zu melden – und warnte eindringlich davor, sich herabgefallenen Leitungen zu nähern.
Wetterberuhigung erwartet, doch nächste Kaltfront folgt
Der nationale Wetterdienst rechnet damit, dass die schwere Wetterlage im Nordosten der USA im Laufe des 30. April abzieht. Für den 1. Mai wird eine kühle, trockene Wetterfront erwartet. Bereits zuvor hatten schwere Gewitter Teile von Texas und Oklahoma getroffen. Am Mittwoch werden auch Teile des Mississippi-Tals und der südlichen Plains betroffen sein.
Hinweis:
Bei Notfällen oder Gefahren durch beschädigte Leitungen sollten sich Betroffene nicht selbst nähern und sofort den Notruf kontaktieren.