Trotz der ersten Entwarnung des Netzbetreibers untersucht die spanische Justiz nun offiziell einen möglichen Sabotageakt im Zusammenhang mit dem massiven Stromausfall auf der iberischen Halbinsel.
Wie die Behörden mitteilten, hat das für schwere Straftaten zuständige Gericht eine Voruntersuchung eingeleitet. Zwar hatte der Netzbetreiber Red Electrica Espanola einen Cyberangriff auf die Infrastruktur ausgeschlossen, dennoch wird jetzt geprüft, ob eine Computer-Sabotage auf andere Weise zum Blackout geführt haben könnte.
Der Stromausfall hatte am Vortag ganz Spanien und Portugal lahmgelegt. Züge und U-Bahnen standen still, Telekommunikationssysteme fielen aus. Auch Teile von Südfrankreich und Marokko waren betroffen.
Fazit:
Die Ermittlungen sollen klären, ob hinter dem beispiellosen Stromausfall ein gezielter Sabotageakt steckt – die Unsicherheit über die wahre Ursache bleibt damit bestehen.