Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump verschärft ihren Kurs gegen internationale Klimaschutzabkommen. Wie jetzt bekannt wurde, hat Washington das Büro für Klimadiplomatie geschlossen – eine Einrichtung, die zuvor die Beteiligung der USA am Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) unterstützte.
Ein Regierungssprecher begründete den Schritt damit, dass das Büro die Bemühungen früherer US-Regierungen gefördert habe, die USA durch internationale Verpflichtungen zu „lähmen“. Es sei daher „unnötig“.
Der Schritt bedeutet auch, dass die USA wohl nicht an der kommenden UNO-Klimakonferenz (COP30) im November im brasilianischen Belém teilnehmen werden. Sollte sich dieser Rückzug bestätigen, wäre das ein schwerer Schlag für die internationale Klimadiplomatie: Die USA, die größte Volkswirtschaft und zweitgrößte Quelle von Treibhausgasemissionen weltweit, würden dann am Verhandlungstisch fehlen.
Bereits kurz nach Beginn seiner zweiten Amtszeit hatte Trump erneut den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen verfügt – ein deutliches Signal, dass seine Regierung internationale Klimaschutzbemühungen konsequent ablehnt.