Ein spektakulärer Schlag gegen die organisierte Drogenkriminalität gelang hessischen Ermittlern: In einer koordinierten Razzia wurden vier getarnte Drogenbunker in Frankfurt sowie in drei umliegenden Landkreisen aufgedeckt.
Wie das Landeskriminalamt Hessen mitteilte, konnten dabei hunderte Kilogramm Rauschgift sichergestellt werden. Die Beamten fanden große Mengen Marihuana, Amphetamin und Codein, die professionell versteckt waren – in Kühlschränken, Umzugskartons und sogar in Flaschen. Ein Teil der Drogen war bereits fertig portioniert und für den Weiterverkauf vorbereitet.
Der geschätzte Straßenverkaufswert der sichergestellten Drogen liegt bei mindestens fünf Millionen Euro – eine Größenordnung, die das Ausmaß der kriminellen Aktivitäten verdeutlicht.
Im Zuge der Durchsuchungen wurden drei Tatverdächtige festgenommen. Ihnen wird bandenmäßiger Drogenhandel vorgeworfen – ein besonders schwerwiegender Straftatbestand, der harte Strafen nach sich ziehen kann.
Die Ermittler sprechen von einem bedeutenden Erfolg im Kampf gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität. Der Zugriff war das Ergebnis intensiver, monatelanger Ermittlungsarbeit und sorgfältiger Planung.
Weitere Details zu Hintermännern oder Verbindungen zu überregionalen Strukturen wurden bislang nicht bekanntgegeben. Die Ermittlungen dauern an.