Trotz der Regenfälle der vergangenen Woche ist die Waldbrandgefahr in Mitteldeutschland wieder deutlich gestiegen. Besonders betroffen ist der Norden des Landkreises Bautzen in Sachsen: Dort wurde nach Angaben der Behörden bereits die zweithöchste Gefahrenstufe ausgerufen.
Auch in anderen Regionen bleibt die Lage angespannt. Für den übrigen Norden Sachsens sowie für die östlichen Kreise in Sachsen-Anhalt gilt derzeit eine mittlere Waldbrandgefahr. Einzelne Gebiete in Nord- und Südwestthüringen wurden ebenfalls auf diese Gefahrenstufe hochgestuft.
Die anhaltende Trockenheit und steigende Temperaturen erhöhen das Risiko von Bränden erheblich. Die Forstämter sind angehalten, je nach Lage Waldwege und -straßen zu sperren, um unkontrolliertes Betreten der Wälder zu verhindern. Spaziergänger und Ausflügler werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein und offenes Feuer sowie das Rauchen im Wald strikt zu unterlassen.
Experten warnen, dass bereits ein kleiner Funke ausreichen kann, um trockene Böden und Pflanzen in Brand zu setzen. Die Behörden appellieren deshalb eindringlich an die Bevölkerung, sich an die bestehenden Verbote und Hinweise zu halten.