Die Kreuzfahrtbranche nimmt wieder Fahrt auf – und das spüren auch die deutschen Häfen deutlich. In der neuen Saison auf Nord- und Ostsee rechnen viele Standorte mit einer steigenden Zahl an Kreuzfahrtschiffen, die deutsche Küsten ansteuern.
Besonders in Hamburg herrscht Optimismus: Rund 300 Schiffsanläufe sind in diesem Jahr geplant, wie Simone Maraschi, Co-Geschäftsführer des Terminalbetreibers Cruise Gate Hamburg, berichtet. Im Vergleich zum Vorjahr, als 266 Schiffe die Hansestadt besuchten, ist das ein spürbarer Zuwachs – und ein klares Zeichen dafür, dass Hamburg seinen Status als beliebtes Kreuzfahrtziel weiter ausbaut.
Auch in Rostock-Warnemünde zeigt die Entwicklung nach oben: Nach 147 Anläufen im vergangenen Jahr wurden für die aktuelle Saison 167 Schiffsanläufe angemeldet. Der traditionsreiche Hafen an der Ostsee bleibt damit ein wichtiger Knotenpunkt für Urlauber:innen und internationale Reedereien.
Ein kleines Minus verzeichnet hingegen Kiel: Dort werden in dieser Saison etwa 175 Schiffsanläufe erwartet, etwas weniger als die mehr als 180 Anläufe des Vorjahres. Dennoch bleibt Kiel ein bedeutender Start- und Zielhafen für viele Kreuzfahrtreisende, insbesondere Richtung Skandinavien und ins Baltikum.
Fazit:
Die deutschen Kreuzfahrthäfen sind gut vorbereitet und blicken der Saison mit Zuversicht entgegen. Die steigenden Anlaufzahlen spiegeln nicht nur die wachsende Beliebtheit von Nord- und Ostsee-Kreuzfahrten wider, sondern auch die kontinuierliche Entwicklung der Hafeninfrastruktur und Services.