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Kfz-Gewerbe gegen jährlichen TÜV für ältere Autos

Joenomias (CC0), Pixabay

Das deutsche Kfz-Gewerbe spricht sich entschieden gegen eine jährliche Hauptuntersuchung (TÜV) für ältere Fahrzeuge aus. Detlef Peter Grün, Vizepräsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, erklärte im Gespräch mit MDR, er sehe keinen statistischen Beleg dafür, dass ältere Autos häufiger an Unfällen beteiligt seien.

„Das hat nichts mit dem Alter des Fahrzeugs zu tun, sondern mit seiner Wartung und Pflege“, betonte Grün. Entscheidend sei der technische Zustand und nicht das Baujahr.

Hintergrund der Debatte ist ein Vorschlag der EU-Kommission: Fahrzeuge, die älter als zehn Jahre sind, sollen künftig jedes Jahr zur Hauptuntersuchung. Bislang ist eine Kontrolle nur alle zwei Jahre vorgeschrieben.

Das Kfz-Gewerbe warnt vor unnötiger Bürokratie und höheren Kosten für Autofahrer – und fordert, den Fokus stärker auf die tatsächliche Verkehrssicherheit und den Wartungszustand der Fahrzeuge zu legen, statt pauschal nach Alter zu unterscheiden.

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