Dark Mode Light Mode

Nach mutmaßlichem Haiangriff vor Israels Küste: Menschliche Überreste entdeckt

Fgyongyver (CC0), Pixabay

Nach dem Bericht über einen möglichen Haiangriff vor der Mittelmeerküste Israels sorgt ein grausiger Fund nun für traurige Gewissheit: Taucher haben am Meeresboden vor Hadera menschliche Überreste entdeckt, wie ein Sprecher des israelischen Rettungsdienstes Zaka am Dienstag bestätigte.

Die Überreste sollen nun forensisch untersucht und identifiziert werden. Ob es sich dabei tatsächlich um den Mann handelt, der am Montagnachmittag als vermisst gemeldet wurde, ist derzeit noch unklar. Augenzeugen hatten gemeldet, dass ein Schwimmer von einem Hai attackiert worden sei.

Die Küstenstadt Hadera, rund 50 Kilometer nördlich von Tel Aviv gelegen, war daraufhin zum Schauplatz eines großangelegten Such- und Rettungseinsatzes geworden. Trotz stundenlanger Suche aus der Luft und im Wasser konnten die Einsatzkräfte zunächst keine Spur des Vermissten finden – bis nun der Fund unter Wasser neue Hinweise liefert.

Ob es sich tatsächlich um einen Haiangriff handelt, muss noch abschließend geklärt werden. Haiangriffe im Mittelmeer sind äußerst selten, jedoch nicht ausgeschlossen. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder vereinzelte Sichtungen großer Haie vor der israelischen Küste, meist auf offener See.

Die israelischen Behörden riefen die Bevölkerung zu besonderer Vorsicht beim Baden und Wassersport auf und prüfen, ob vorübergehende Sperrungen einzelner Strandabschnitte nötig sind. Der Vorfall hat in Israel für große Aufmerksamkeit und Besorgnis gesorgt – auch, weil das Opfer offenbar in einem beliebten Küstenabschnitt unterwegs war.

Weitere Informationen sollen nach Abschluss der Identifizierung und der Ermittlungen bekannt gegeben werden.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

"Verkrempelung" statt Fortschritt? Warum viele Produkte heute schlechter werden – und trotzdem mehr kosten

Next Post

Tschechien setzt auf alternative Kraftstoffe – mehr Vielfalt statt einseitiger Elektrifizierung