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Frankreich gegen Fast Fashion: „Shein raus!“ – Europas Geduldsfaden reißt

qimono (CC0), Pixabay

Frankreich macht ernst – und Shein schwitzt. Der chinesische Billig-Mode-Gigant steht in Paris nun unter verschärfter Beobachtung: Sexpuppen mit kindlichem Aussehen, illegale Waffen, giftige Kosmetika – man könnte meinen, der Shein-Shop sei ein wilder Mix aus Gruselkabinett, Schwarzmarkt und Aliexpress auf Crack.

Jetzt reicht’s der Grande Nation. Binnen 48 Stunden soll der Onlinehändler die problematischen Produkte entfernen – sonst wird in Frankreich einfach mal den Stecker gezogen. Online-Zensur? Nein, Verbraucherschutz, heißt es aus Paris. Und die EU soll gleich mitziehen. Außenminister Barrot fordert „Sanktionen, jetzt, hart, zackig“. Brüssel solle „nicht länger warten“ – Shein sei eine Bedrohung für „das demokratische Leben der Nation“ (also offenbar schlimmer als TikTok und Temu zusammen).

200.000 Shein-Pakete werden an Pariser Flughäfen durchleuchtet. Was sie finden? Kaputte Elektronik, Spielzeug mit Schreddergefahr und Lippenstifte, die wohl besser im Chemielabor geblieben wären.

Als Krönung: Während draußen protestiert wird, eröffnet Shein drinnen seelenruhig seinen neuen Mega-Store im Pariser Kaufhaus BHV – als hätte man nichts gehört von Sexpuppen oder Steuertrickserei.

Shein-Chef Donald Tang bittet nun zerknirscht um ein Gespräch, verspricht „Transparenz, Nachhaltigkeit und Compliance“ – also genau das, was Shein bisher nicht geliefert hat.

Fazit: Frankreich hat genug vom „Fast-Fashion-Free-For-All“. Jetzt wird nicht mehr genäht, sondern genagelt – und zwar ans EU-Kreuz der Regulierung.

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