Der Taifun „Kalmaegi“ hat nach seinem zerstörerischen Zug über die Philippinen nun auch in Vietnam schwere Schäden angerichtet. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, über 2.600 Häuser wurden beschädigt, und in der Küstenregion Binh Dinh kam es zu Stromausfällen, Flugchaos und Bahnproblemen. In der Stadt Quy Nhon stürzten Dächer ein, Bäume wurden entwurzelt. Mehr als 500.000 Menschen wurden vorsorglich evakuiert.
Zuvor hatte der Sturm auf den Philippinen eine Spur der Verwüstung hinterlassen: Mindestens 188 Tote, über 130 Vermisste und rund 2,2 Millionen Betroffene. In manchen Regionen fiel in einer Nacht so viel Regen wie sonst in einem Monat – mit dramatischen Folgen: Überschwemmungen, Erdrutsche, zerstörte Dörfer.
Und es droht weiterer Ärger vom Himmel: Tropensturm „Fung-Wong“ nähert sich bereits den nördlichen Philippinen. Die Sturmsaison in Südostasien bleibt gnadenlos.