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S-Angriff auf mutmaßliche Drogenschmuggler: Drei Tote in der Karibik

shimaneko (CC0), Pixabay

Bei einem US-Militärangriff auf ein mutmaßliches Drogenschmugglerboot in der Karibik sind nach Angaben von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth drei Menschen getötet worden. Der Angriff habe sich in internationalen Gewässern ereignet und ein Schiff getroffen, das einer „als terroristisch eingestuften Organisation“ zugeordnet werde, schrieb Hegseth auf X.

Seit Anfang September greift das US-Militär regelmäßig Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik an, die laut US-Regierung Drogen transportieren. Mindestens 70 Menschen seien dabei bisher getötet worden. Beweise für die mutmaßlichen Drogentransporte wurden bisher nicht vorgelegt. Kritiker sprechen von völkerrechtswidrigen außergerichtlichen Tötungen.

Die USA haben zuletzt ihre Militärpräsenz in der Region deutlich ausgebaut. Mehrere Kriegsschiffe, darunter der Flugzeugträger „Gerald R. Ford“, sind unterwegs in die Karibik. Zudem flogen am Mittwoch erneut zwei B-52-Bomber vor der Küste Venezuelas – zum vierten Mal seit Mitte Oktober.

Im US-Senat blockierten Republikaner eine Resolution, die dem Kongress ein Mitspracherecht bei möglichen Militäraktionen gegen Venezuela eingeräumt hätte. Die US-Regierung betont zwar, derzeit keinen Angriff auf venezolanisches Gebiet zu planen – wirft der Regierung Maduro jedoch vor, den Drogenschmuggel systematisch zu unterstützen. Venezuelas Präsident wiederum spricht von illegalen US-Operationen und einem versuchten Regimewechsel.

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