Die US-Regierung hat ihre Liste der strategisch wichtigen Rohstoffe um zehn weitere Kandidaten ergänzt – darunter Kupfer, Uran und Kokskohle. Damit sagt Washington ganz offiziell: Ohne diese Stoffe läuft der Laden nicht.
Innenminister Doug Burgum erklärte, man wolle „die Abhängigkeit von ausländischen Gegnern verringern, die heimische Produktion stärken und die Innovationskraft Amerikas freisetzen“. Ein echter Dreiklang patriotischer Ressourcenpolitik.
Was bedeutet das konkret? Wer an entsprechenden Projekten arbeitet, kann künftig auf staatliche Unterstützung hoffen – etwa beim Ausbau von Kupferminen oder Uranvorräten. Außerdem beeinflusst die Liste, was im nationalen Lager landet und worauf sich Forschungsgelder konzentrieren.
Warum das wichtig ist: Kupfer steckt in allem, was irgendwie mit Strom zu tun hat – von Elektroautos über Rechenzentren bis hin zum Stromnetz selbst. Und Kokskohle? Ohne sie gäbe es keinen Stahl. Und ohne Stahl… auch keine Elektroautos.
Fazit: Die USA bunkern nicht nur Chips, sondern jetzt auch wieder richtig Rohstoffe.