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AOK Bayern/Nürnberg – so geht man mit Mitgliedern nicht um

blickpixel (CC0), Pixabay

Bis vor acht Wochen war mein Leben normal. Dann kam der Schock: Nur durch die Ärzte des Leipziger Diakonissenkrankenhauses lebe ich überhaupt noch. Sie haben mir das Leben gerettet – und ich kämpfe mich nun Schritt für Schritt zurück.

Doch dieser Kampf wird mir unnötig schwer gemacht – von meiner Krankenkasse, der AOK Bayern/Nürnberg.

Nach meiner Entlassung brauchte ich dringend ein Pflegebett. Ohne dieses Hilfsmittel ist mein Alltag schlicht nicht zu bewältigen. Mein Arzt hat es verschrieben, der soziale Dienst hat sich darum gekümmert – doch die AOK sagte Nein. Begründung: Das Pflegebett kam nicht von einem ihrer Vertragspartner.

Das Ergebnis: Ich sitze nun auf fast 3.000 Euro Mietkosten im Jahr. Drei Mal hat mir die AOK zugesagt, der Fall werde geklärt, ein Mitarbeiter melde sich. Bis heute – nichts. Schweigen.

Und da frage ich mich:
Was ist eine Krankenkasse eigentlich noch wert, wenn sie ihre Mitglieder im entscheidenden Moment im Stich lässt? Wenn überlebenswichtige Hilfsmittel an bürokratischen Verträgen scheitern? Wenn jahrelang Beiträge gezahlt werden, aber Hilfe im Ernstfall verweigert wird?

Ein Pflegebett ist kein Luxus. Es ist die Grundlage, damit ein Mensch nach schwerer Krankheit überhaupt würdevoll leben kann. Dass eine Krankenkasse so etwas blockiert, ist schlicht beschämend.

AOK: Mitglieder sind keine Zahl auf eurem Beitragskonto. Wir sind Menschen.

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